Petersilie lässt sich ohne großes gärtnerisches Geschick selber aus Samen ziehen. Das größte Problem, vor welches Gärtner gestellt werden, ist jedoch, genügend Geduld aufzubringen.

Um im laufenden Gartenjahr noch eine ordentliche Ernte zu erhalten, sollten die Petersiliensamen im Zeitigen Frühjahr – ab Mitte Februar – in die Erde gebracht werden. 

Der richtige Standort für Petersilie

Petersilie liebt den halbschattigen, leiht feuchten Boden. In der Kräuterspirale wird sie daher in den unteren Bereich gesetzt. Im Gegensatz zu mediterranen Kräutern mag sie es etwas nährstoffreicher, möchte aber auch keine zu starke Düngung.

Den Boden vorbereiten

Um die Petersilie direkt im Freiland zu säen muss zunächst die Pflanzerde vorbereitet werden. Die erde sollte so bearbeitet werden, dass keine großen Erdklumpen mehr vorhanden sind. Gleichzeitig kann zur Nährstoffversorgung etwas reifer Kompost eingearbeitet werden. Bei schwerer, lehmhaltiger Erde kannn darauf aber auch verzichtet werden.

Petersilie einsäen

Petersilie gehört zu den Dunkelkeimern. Das bedeutet, die Samen dürfen nicht einfach nur oben auf die Erde aufgestreut werden, sondern sie müssen müssen von einer Schicht Erde bedeckt sein.

Die Saat wird daher auf dem gewünschten Beet leicht gestreut verteilt und anschließend mit mindestens 1cm Erde bedeckt. Danach wird das erste Mal angegossen. Um das Wegspülen der Saat zu verhindern, sollte dass sehr vorsichtig mit einem feinen Wasserstrahl geschehen.

Warten – Gießen – Warten

Nun heißt es warten und immer wieder gießen. Um ordentlich zu keimen sollte das Beet nie komplett austrocknen. Nach ca. 2 Wochen durchbrechen dann die ersten Keimlinge die Erddecke. Je nach Witterung kann sich dieser Zeitraum auch länger hinziehen.